Zufällig nen Kajak paddler hier im Forum?

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pgd
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Beitrag von pgd »

@Baloo,

mein Eski ist ein älteres Feathercraft Khatsalano-S. Für den Einstieg muß es kein neues Boot sein. In den regionalen (kostenlosen) Anzeigeblättern werden gebrauchte Faltboote (Pouch, Hammer, Kolibri) oft für sehr kleines Geld angeboten. Auch in *Bay kann man bei älten Booten Glück haben... und Faltboote aus Russland(?) werden dort auch neu sehr günstig angeboten.

... und vor dem Faltbootkauf im Faltboot-Forum und anderen Quellen lesen:

http://www.faltboot.de/dt/forum.html
http://www.faltbootbasteln.de/
http://foldingkayaks.org


Grüße... Peter :)
Zuletzt geändert von pgd am Mo 14 Feb, 2005 16:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von nitrox »

Laß uns an deiner Erfahrung doch mal teilhaben.

Was ist den jetzt mit Grundberührung, über Steine ziehen usw. geht das oder nicht?
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pgd
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Beitrag von pgd »

nitrox hat geschrieben:Was ist den jetzt mit Grundberührung, über Steine ziehen usw. geht das oder nicht?
... geht mindestens 1x :eek:

Wer sein Faltboot liebt und es noch ein paar Jahre fahren will, hebt es über die Steine! Und bei wenig Wasser wird nicht gefahren....

Grüße... Peter :)
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nitrox
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Beitrag von nitrox »

Dann ist aber doch ein Faltboot für die unkomplizierte Handhabung im Urlaub an einem See ohne Steg oder einem Bach, mit nicht bekannter Wassertiefe geradezu ungeeignet, oder? Dann brauch ich es auch nicht mitzuschleppen
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HPF
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Beitrag von HPF »

nitrox hat geschrieben:Wenn ich mir die Preise der Faltboote anschaue wird mir aber leicht schwindelig......2000+

Wie sieht das aus wenn man mit so nem Faltkajak Grundberührung hat? Am See ist ja nicht immer nen Steck zum einsteigen, also hälfte im Wasser hälfte auf dem Land....trockenen Fußes einsteigen und vorstoßen.

Was sagt die bespannung zu solchen aktionen?
Ich glaube du solltest mal Ablegen lernen, solche Aktionen machst du vielleicht mit einem leeren Kanadier, aber auf keinen Fall mit einem vollen (bei vollbeladen am Freizeitanfang habe ich ca 250 kg Gepäck im Boot). Man lässt das Boot zu Wasser, legt es parallel zum Ufer und legt das Paddel auf den Rand des Bootes Dann kann man bequem einsteigen. Da bekommt man keine Grundberühung bei, also keine Probleme.





Die Ossis hatten einen Kleppernachbau, heißt Puch oder Pouch imho

Mit dem habe ich schon ein paar Touren gemacht, ist relativ unemfindlich und du kannst es überall reparieren, wenn das gestell defekt ist, dann schnitzt man sich notfalls etwas neues. Das ist das universellste Wanderboot was ich kenne. Mit Besegelung, Schwertern und Steuerung, dazu noch das Naviboard und die Spritzdecke kann man überall damit fahren, egal wo, das Boot ist schon mal da gewesen.
Auf meinen Freizeiten in Lappland hatten wir immer offene Wanderkanadier aus Alu, die sind für so Zwecke super, man hat genug Platz, hohe Tragfähigkeit, genug Länge, das man auch voran kommt,
man kann darunter Schlafen, ohne nass zu werden, sind alleine zu tragen,
Meine Lieblingsbootsform waren die vorne und hinten etwas höher geschnittenen, in der Mitte 75 cm breit, das man einen Seesack und die Alukisten vernünftig unterbekommt und dann auch noch festgebunden bekommt, als Länge hatte ich die 475 cm langen und die 525 cm langen gefahren und nach der ersten Freizeit nahm ich immer die langen Boote und die schwersten Sachen, das ds Boot tief im Wasser lag, dadurch waren die Bote nicht mehr so Windemfindlich und sehr laufruhig. Wir sind auch Stromschnellen gefahren mit den Booten, leichte Schnellen gehen, schwereres mus halt portiert werden (eine Freizeit, 14 Tage unterwegs, 17 Portagen 8) 8) 8) )
Der absolute Traum von mir ist ein Wanderkanadier aus Ram-X, das vereint alle Vorteile der Wanderkanadier mit den Vorteilen der Kunststoffbooten (z.B.keine kalten Kniee mehr)

Aber leider ziemlich Teuer

Gruß Holger
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Beitrag von HPF »

nitrox hat geschrieben:Dann ist aber doch ein Faltboot für die unkomplizierte Handhabung im Urlaub an einem See ohne Steg oder einem Bach, mit nicht bekannter Wassertiefe geradezu ungeeignet, oder? Dann brauch ich es auch nicht mitzuschleppen
Faltboote sind unemfindlicher als man denkt, wenn du aber etwas unemfindliches haben will, dann nimmt man Ram-x oder Alu, das ist meine Erfahrung aus 8 oder 10 Freizeiten, die bekommst du nicht verschlissen

Gruß Holger
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Beitrag von pgd »

Natürlich ist ein Faltboot nicht schon bei der 1. Grundberührung durch... aber man muß etwas vorsichtiger mit ihm umgehen.
Mit der "Tupperdose" kann man über Steine oder eine kleinere Staustufe rutschen, mit dem Faltboot wird ein Hindernis "umtragen".

Jede Paddeltour auf unbekanntem Gewässer sollte an Hand von Internet, Literatur (Kanuführer), Karten und aktueller Pegelstände geplant werden...

Grüße... Peter :)
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Beitrag von hosa22 »

Hallo Nitrox,

ich schreibe mal meinen Senf dazu, denn ein wirklicher Mann (Frau) vom Fach hat sich hier scheinbar noch nicht gefunden.

Wir haben uns letztes Jahr zwei Wanderkajaks gekauft und vorher ein paar verschiedene Boote einfach mal auf Tagestouren ausprobiert. Das würde ich erstmal grundsätzlich jedem empfehlen. Wir haben uns dann für zwei Touryaks von Prijon entschieden, weil die vom Aufbau und Gewicht, Zubehör, etc. einen sehr guten Eindruck gemacht haben. Gut , es gibt viele günstigere Modell am Markt, aber wir haben beim Kauf von 2 Kajaks glaube ich knapp 400 € Rabatt bekommen (mit viel diskutieren). Wir fanden das Touryak insofern interessant, da es eine Länge hat, die noch in die Garage passt, recht leicht ist (ganz alleine schaffe ich beide Botte nicht auf den Landy), einen etwas aufwändigeren (und damit bequemeren) Sitz hat, viel Stauraum hat und mit Spritzdecke auch an ruhigen Küsten gefahren werden kann. Außerdem gibt es reichhaltiges Zubehör zu kaufen, unter anderem ist eine "Paddelklemme" serienmäßig, in die ich im Notfall das Paddel als Einstiegshilfe klemmen kann, um auf dem Wasser wieder ins Boot zu kommen.

Was ich auch recht hilfreich fand: letztes Jahr gab es in der Kanu-Zeitschrift einen großen Artikel über Einsteiger im Kanusport mit Entscheidungshilfe für den Bootskauf. Das hat mir geholfen, erstmal die Dinge grob vorzusortieren.

Natürlich hat das Boot auch Nachteile: Es ist recht lang und läuft dadurch gut geradeaus (erst recht mit Steueranlage), ist dafür aber nicht so wendig wie ein kurzes Boot. Letzten Urlaub bin ich zweimal die Ardeche gepaddelt und immer an einer Stelle gekentert, weil ich einfach nicht schnell genug durch die S-Kurve gekommen bin. Mit einem Leihboot von dort gings ganz einfach. :-). Will sagen: wenn der Schwerpunkt eher auf wilderem Wasser liegt, ist ein Wanderkajak vielleicht nicht die beste Wahl. Wir sind letztes Jahr mal mit Max und Sandra die Wisent gepaddelt und das ging noch ganz gut, Ardeche war teilweise zu wild (nicht, dass es nicht machbar gewesen wäre) und man musste sich mit diesem Boot mehr anstrengen als die anderen.

Wie gesagt, wir sind sehr zufrieden mit diesem Boot, aber bei uns liegt der Schwerpunkt ganz klar auch auf Fluss-/Seenwandern, event. mit Gepäck.


Ich hoffe, das hilft Dir was und wünsche viel Spaß beim Entscheiden.


Gruß


Holger
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Beitrag von HPF »

Holgers scheinen gerne zu paddeln :-) , liegt wohl am Namen

Gruß Holger
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Beitrag von nitrox »

hosa22 hat geschrieben:Will sagen: wenn der Schwerpunkt eher auf wilderem Wasser liegt, ist ein Wanderkajak vielleicht nicht die beste Wahl.
Was ist denn wilderes Wasser?

Irgentwie gibt es den echten Allrounder nicht mehr, sind entweder Wander/See/WW/ oder Rodeo Kajaks


Hast du den Artikel aus der Kanu noch?
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