das ist doch eine prima Arbeitsanweisung - kein Grund zur Aufregung!
Wartet ab bis nächste Woche, dann "steht" unser juristischer Beistand. Sobald unsere Homepage "proallrad.com" steht und freigestalltet ist, stelle ich alle Infos ins Netz.
Gruß Stefan
PS. fangt nur nicht alle an Eure Autos als LKW umzubauen - ist unnötig!
myvatn hat geschrieben:Streit um Wohnmobil-Steuer
Abgabe versehentlich erhöht -- jetzt wird sie geprüft
leider ist online nicht mehr zu lesen
kann da jemand mal nachlesen.
ciao myvatn
Hi habe den Text mal teilweise hier ...
Aus der Süd Germanischen
Bund und Freistaat schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu
Streit um Wohnmobilsteuer
München- um ein Haar hätten die Besitzer von Wohnmobilen nach ihrer Rückkehr aus dem Osterurlaub eine böse Überraschung erlebt. Nach Angaben des ADAC sollten sie vom 1. Mai an für ihr Heim auf Rädern zwischen 300 und 500 Prozent erhöhte Kfz-Steuer bezahlen.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Pronhold hat in diesem Zusammenhang den bayrischen Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) vorgeworfen, die Staatsregierung wolle bei den Besitzern von Wohnmobilen „abkassieren“.
Am Mittwochabend hat das Finanzministerium das Vorhaben überraschend gestoppt. Am Dienstag noch hatte die Behörde die kritisierte Steuererhöhung bestätigt, gleichzeitig aber den Bund dafür verantwortlich gemacht.
Hier noch mal die bekannte Geschichte zur Änderung der Gesetzte und mal wieder die schweren Geländewagen an den Pranger gestellt und dann weiter im Text ...
Was aber niemand bedacht und auch nicht gewollt hat: Mit der Abkehr von der Besteuerung nach Gewicht fallen jetzt plötzlich auch die Wohnmobile unter die neue Regelung. Nachdem die Länderminister den Pferdefuß entdeckt hatten und protestierten, ermunterte sie der Bund, ein eigenes Gesetzt zu formulieren.
Unter der Federführung Bayerns wurde eine entsprechende Arbeitsgruppe gebildet. Zur Überraschung Berlins verständigten sich die Länderminister vor vier Wochen „mehrheitlich“ – so die Darstellung in München – darauf, es bei der neuen Besteuerung von Geländewagen und Wohnmobilen zu belassen.
Der Grund: Die Kfz-Steuer kassiert nicht der Bund, sondern die Länder.
Am Mittwoch kündigte der ADAC an, im Namen von 370.000 Campern mit allen Mitteln für niedrigere Wohnmobil-Steuern zu kämpfen. Laut dem SPD-Abgeordneten Pronhold setzt sich jetzt Nord-Rhein-Westfalen an der Stelle von Bayern im Bundesrat für die Wohnmobillisten ein.
Grüßle Bernd
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A.C.
Finanzministerium stoppt Gesetz „bis auf weiteres“, wonach ab 1. Mai Wohnmobile ein Vielfaches an Kfz-Steuer kosten
Die geplante Steuererhöhung für Wohnmobile ist erst mal ausgesetzt. Sie könnte zu dramatischen Tourismus-Einbußen führen. (Foto: dpa/gms)
von Cornelia Wohlhüter
München. Dramatische Wende in letzter Minute: Das bayerische Finanzministerium hat die Steuererhöhung für Wohnmobile gestoppt. Die Oberfinanzdirektionen München und Nürnberg wurden gestern angewiesen, „Wohnmobile und bauartähnliche Fahrzeuge bis auf weiteres“ nach der bisherigen Rechtspraxis zu besteuern - unter Vorbehalt.
In den Finanzämtern liegen bereits die fertigen Listen für Geländewagen und Wohnmobilen über 2,8 t, die ab 1. Mai 2005 wie Pkw besteuert werden sollen. Das ist ein Vielfaches der bisherigen Kfz-Steuer. Auf Fachebene der obersten Finanzbehörden von Bund und Ländern soll die Problematik in der Sitzung vom 23. bis 25. Mai „abschließend geprüft werden“. Damit besteht Hoffnung, dass Wohnmobile von der Steuererhöhung verschont bleiben. Eigentlich ging es um die Steuerprivilegien für große Geländewagen; die waren den Länderfinanzministern ein Dorn im Auge. Sie forderten vom Bund, die schnellen, schweren Geländewagen über 2,8 t endlich wie Pkw zu behandeln. Denn bisher werden sie günstig nach Gewicht besteuert, nicht nach Hubraum.
Der Bundestag beschloss die Änderung der Straßenverkehrsordnung im vergangenen Jahr. „Dabei ist der Bund mit der Einbeziehung der Wohnmobile über das Ziel hinausgeschossen“, heißt es dazu im bayerischen Finanzministerium. Diese Problematik ist indes offenbar niemandem aufgefallen, „es gab keine Gespräche dazu“, heißt es im Münchner Ministerium. Aufgeschreckt wurden die Politiker wohl erst durch die massiven Proteste der 370 000 deutschen Mobil-Camper, die ab 1. Mai ein Vielfaches an Steuern bezahlen sollten. Nach Gesetzeslage steigt die Kfz-Steuer für moderne Reisemobile von bisher 210 auf 449 Euro pro Jahr. Besitzer älterer Fahrzeuge mit 2,8-Liter-Motor ohne Abgasregelung müssten sogar 1052 Euro zahlen. Mit rund 200 Millionen zusätzlichen Steuern wird in Berlin gerechnet, Geld, das an die Länder fließt, weshalb der stv. SPD-Landesvorsitzende MdB Florian Pronold Faltlhauser angriff: „Die CSU-Staatsregierung will bei der Kfz-Steuer abkassieren.“ Das Ministerium gab den schwarzen Peter an Berlin zurück. In der Branche sieht man durch die Steuererhöhung Arbeitsplätze gefährdet, dabei würden gerade Wohnmobile fast komplett im Inland gefertigt. Gerhard Hoßfeld, Knaus-Geschäftsführer in Jandelsbrunn, sagte zur PNP: „Die höhere Steuer tut uns richtig weh. Wohnmobilbesitzer sind keine reichen Leute.“ Besonders hart getroffen würden Altfahrzeuge. Aber auch bei den Neufahrzeugen drohe ein Einbruch: „Steuererhöhungen verunsichern den Verbraucher. Da könnten viele ihre Kaufentscheidung zurückstellen.“ Böse Signale für eine Branche, die sehnsüchtig auf den Saisonbeginn im Frühling wartet. Eine steuerliche Ausnahmeregelung für Wohnmobile fordert auch Alois Ortner, ADAC-Vorstandsrat Südbayern. Er warnt vor drastischen Einbrüchen im Tourismus: „Die Steuererhöhung verdirbt den Campern die Reiselust.“ Von 380 000 Wohnmobilen in Deutschland fahre der Großteil nach Bayern. Gerade im Bayerischen Wald gebe es viele Campingplätze, auch im Bäderdreieck seien die Camper mit ihren rollenden Behausungen ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. Ortner: „Die Steuererhöhung ist unverschämt. Da müssen die Länderminister handeln.“
Auch der Straubinger MdB Ernst Hinsken, Vorsitzender im Tourismus-Ausschuss des Bundestags, hält die Erhöhung der Steuern für Wohnmobile für ungerecht: „Es kann doch nicht sein, dass ein Reisemobil mehr Steuern kostet als ein 40-Tonner.“
Wohnmobilist bin ich ja schon ... aber leider in BW angemeldet ... mal sehen was kommt ...
Im Grunde aber wieder eine Ausnahme die blöd ist ... Großfamilien die auf einen VW Bus angewiesen sind und acuh nicht mehr Geld haben als der "arme Durchschnittscamper" werden abgestraft ... unsere Politiker sind einfach Idioten ...
Grüßle Bernd
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A.C.
habe heute was von einer studie aus mailand gehört, nachdem eine zigarette angeblich die gleiche feinstaubbelastung haben soll, wie 100 minuten pkw-diesel im leerlauf.