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Batteriezustand

Verfasst: Di 10 Okt, 2006 09:09
von satara
Hi

Seit ich den Batteriemonitor eingebaut habe, mache ich mir ständig sorgen um die Batterie - ist häufig im roten Bereich...

Jetzt ist der Landy ein paar Tage in der Werstatt gestanden - und heute springt er fast nicht mehr an... Kann es sein, dass irdendwas ständig Strom verbraucht?

Radio (Sleep), Thermometer/Uhr und Alarmanlage sollten ja nicht nach ein paar Tagen gleich die Batterie leeren, oder?

Kann ich das irgendwie messen?

Verfasst: Di 10 Okt, 2006 10:51
von neon38
Hier mal zwei Links.

http://www.batterie-ecke.sagenet.de/Geb ... sungen.htm

http://www.polotreff.de/html/forum/42256.html

Nein ich fahre keinen Polo. Ich hab nur gegoogelt. In dem Link ist ne Anleitung wie man es machen kann.

Messen kann man das wohl mit einem Amperemeter. Ich hatte mal eines dauerhaft zwischengeschaltet da ich ja ein Freund von vielen bunten Lichtlein und Instrumenten bin. Das war aber was von VDO und dürfte zu ungenau sein.

Vielleicht hilfts ja. Vielleicht ist aber auch nur die Batterie am Ende.

Verfasst: Di 10 Okt, 2006 16:06
von Karsten
Der PC zieht nicht zufällig irgendwie Strom?

Verfasst: Di 10 Okt, 2006 16:33
von Der Kurze
Ich vermute das die Fensterheber beim Defender keine Endabschaltung haben und die ganze Nacht damit beschäftigt sind die Scheibe hoch zu drücken :D

Da natürlich der Fensterhebermotor zu schwach ausgelegt ist, hört man dessen Bemühungen nicht :1_wow

Einen G-Fensterhebermotor mit Endabschaltung einzubauen ist keine Alternative, da vor ansprechen der Endabschaltung der Scheibenrahmen des Defenders zu schaden kommen könnte :1_wow :1_wow :1_wow

Ich hoffe meine Ausführungen helfen weiter :oops:

Verfasst: Di 10 Okt, 2006 16:44
von Karsten
Mein G wird nicht demontiert!

Verfasst: Di 10 Okt, 2006 19:02
von xp-edition
@satara
Kurzstrecken und Kühlbox schaden der Batterie. Deshalb ab und zu die Batterie mit einem 4Stufen Ladegerät voll machen.

Natürlich können auch "schleichende" Verbraucher schneller zu einer entladenen Batterie führen.

Die Messmethode mit dem Ampère Meter ist sicher nicht schlecht, etwas aufwändig, da nicht permanent zu installieren, kann aber die Frage nach dem Standby-Bedarf klären.

Gruss
Urs

Verfasst: Di 10 Okt, 2006 22:03
von Rainer4x4
xp-edition hat geschrieben: Die Messmethode mit dem Ampère Meter ist sicher nicht schlecht, etwas aufwändig, da nicht permanent zu installieren, kann aber die Frage nach dem Standby-Bedarf klären.
Kaum Aufwendig wenn man sich etwas auskennt. Und natürlich dauerhaft zu montieren:
In der Masseleitung der Batterie ein 500A Shunt:
Bild

und vor der Qubbybox die Digitalinstrumente mit Bereichsautomatik:
Bild

Damit kann man den Anlasser, die Winde, oder auch die paar Milliampere des Radios messen.

Verfasst: Di 10 Okt, 2006 22:17
von Karsten
Das ist dann der Königsweg :zustimm:

Verfasst: So 22 Okt, 2006 16:15
von satara
Also - die Messung ergab 0.18A direkt an der Batterie. Das dürfte in Ordnung sein, oder?

Verfasst: Di 24 Okt, 2006 08:13
von Becks
0,18 A Ruhestrom erscheint mir etwas hoch. Typischer für Fahrzeuge im Parkzustand ohne weitere Verbraucher sind Größenordnungen um 0,03 A und in meinem Defender Td5 habe ich ähnliches schon gemessen.

Hängt u. U. auch von der jeweiligen Messprozedur ab. Fahrzeug verriegelt? Möglichst etwas gewartet? Zubehör aus? etc.

0,18 A – das macht über 4 Ah Verbrauch pro Tag und würde zusammen mit der normalen Selbstentadung eine nagelneue 110 Ah Batterie in geschätzten drei Wochen vollkommen leeren. Grund für Startprobleme nach einigen Tagen Werkstatt kann das m. E. aber nur sein, wenn die Batterie zugleich durch ständige Teilladung sulfatiert ist. Laut Lehrbuch verhält die sich dann wie eine Batterie kleinerer Kapazität, zeigt also die normale Ruhespannung von ca. 12,7 V bei Volladung. Sie ist aber bedeutend schneller leer und geht bei hohen Lasten "in die Knie". Das kann der Boschdienst mit dem Tester feststellen.

Oder haben deine Schrauber nur das Innenlicht angelassen?

Gruß,

Norbert