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Weisser Dieselqualm, was tun?
Verfasst: Mi 19 Jan, 2005 23:42
von Vasco
Mein 2,25l Diesel im Serie III Bj 79 qualmt ganz gut.
Bläulich-weiss beim Anlassen, weiss wenn er dann läuft und besonders wenn im Leerlauf die Drehzahl erhöht wird.
Kompression ist noch brauchbar, und er springt auch schnell und willig an.
Die Einspritzpumpe ist ein wenig feucht aussen von Diesel, aber ich glaube halbwegs normal.
Hat jemand einen Tip was ich ausprobieren kann, damit ich nicht weiter für einen Vorfeldvernebler gehalten werde?
Vasco
Verfasst: Do 20 Jan, 2005 00:18
von zorro
klingt nach zylinder kopf / -dichtung. Öl noch sauber, d.h. keine wassereinschüsse?
Verfasst: Fr 21 Jan, 2005 15:50
von dersalweyer
Braucht er viel Öl oder Wasser, oder ist Öl im Wasser oder Wasser im ÖL?
Wenn nicht, ist alles halb so wild. Macht meiner auch seit zig tausend KM.
Allerdings nur kurz nach dem Starten. Nach 100 Meter Fahrt is es weg.
Ich vermute die Ventilschaftdichtungen, das da etwas rein kommt was dann nach dem Starten verbrennt.
Gruß Anton
Verfasst: Mo 24 Jan, 2005 01:21
von Vasco
Also Öl im Wasser? Nein, keine Regenbogenschlieren unter dem Kühlerdeckel und kein Abgasgeruch aus dem Kühler.
Wasser braucht er schon ab und zu, aber es ist kein gelb bräunlicher Emulsionsschleim am Peilstab oder unter dem Öldeckel. Daher glaub ich nicht an den Flüssigkeitsaustausch.
Der Buchelli Verlag sagt im Buch MOTOREN, dass die Einspritzmenge ohne Last hier Bedeutung haben könnte. Bricht dann aber ohne weitere Tips ab und lässt mich im Nebel stehn.
Was tun?
Verfasst: Di 25 Jan, 2005 17:26
von dersalweyer
Vasco hat geschrieben:... dass die Einspritzmenge ohne Last hier Bedeutung haben könnte.
Das ist wohl richtig. Im längeren Schiebebetrieb, mit leichter Neigung in der Fahrbahn, qualmst bei meinem auch schon mal etwas. Ein kurzer Gasstoß und es ist wieder Weg. Da verbrennt wohl nicht allles Restlos.
Aber wie es genau ist, keine Ahnung.
Gruß Anton
Verfasst: Mo 31 Jan, 2005 21:54
von vishnu
hola
wenn kein wasser mit verbrannt wird, gibt es noch die möglichkeit, dass die einspritzdüsen verschlissen sind, der diesel nicht mehr fein genug versprüht wird, die düse tröpfelt, und dadurch der diesel nicht restlos verbrannt wird.
weissblauer qualm im leerlauf spricht dafür.
problematisch ist, dass verschlissene einspritzdüsen kapitale motorschäden verursachen können, z.b. auswaschung der zylinderwand durch "scharfe" dieselstrahlen, oder auch überhitzte und verbrannte kolbenböden...
wieviele km haben die düsen drauf?
mehr als 100 000 km?
grüsse
josh
Verfasst: Di 01 Feb, 2005 14:33
von überzeugterpickuper
Vasco hat geschrieben:Also Öl im Wasser? Nein, keine Regenbogenschlieren unter dem Kühlerdeckel und kein Abgasgeruch aus dem Kühler.
Wasser braucht er schon ab und zu, aber es ist kein gelb bräunlicher Emulsionsschleim am Peilstab oder unter dem Öldeckel. Daher glaub ich nicht an den Flüssigkeitsaustausch.
Der Buchelli Verlag sagt im Buch MOTOREN, dass die Einspritzmenge ohne Last hier Bedeutung haben könnte. Bricht dann aber ohne weitere Tips ab und lässt mich im Nebel stehn.
Was tun?
... also der braune Schleim unterm Öldeckel bzw Peilstab spricht sehr wohl auf Wasser im Öl. Dafür spricht auch der Wasserverbrauch. Wohin soll den das Wasser sonst? Es sei den es ist ein Loch nach aussen, ansonsten ist es aber ein geschlossenes System. Theroretisch kannste Jahrzenhnte mit ein und dem selben Wasser fahren.
Auch wenn du es nicht hören willst es wird leider eine def. Kopfdichtung sein
Verfasst: Di 01 Feb, 2005 14:50
von zorro
kein gelb bräunlicher Emulsionsschleim am Peilstab oder unter dem Öldeckel
ist ja eben wohl nicht da...das ist ja das seltsame. bei einer defekten zkd wäre das aber in 95% der fälle so dass entweder regenbogenwasser oder schleim zu sehen wäre...
es sei denn er verbrennt das wasser ohne dass es den ölkreislauf erreicht...?!
Verfasst: Di 01 Feb, 2005 18:56
von überzeugterpickuper
ups,
hab das wort " kein" überlesen.
Aber egal, es gibt soviel ich weiß tatsächlich verschiedene Bohrungen über die die Brennkammer direkten Kontakt mit dem Wasserkreislauf hat. Theoretisch also könnte Wasser direkt in den Brennraum gelangen ohne mit Öl bzw dessen -Kreislauf in Kontakt zu kommen.
Verfasst: Fr 04 Feb, 2005 13:35
von Ulla
Spiel mal im Leerlauf am Gestänge Deines Unterdruckabzweigs für den Bremskraftverstärker (hängt mit auf dem Gasgestänge drauf) - der schnürt dem Motor nämlich ziemlich die Luft ab. Mit etwas Probieren kann man hier die Qualmerei zumindest für eine Weile wieder sehr gut in Griff kriegen - die Endlösung ist es sicher nicht, da einfach Verschleiß im Motor da ist.
Bei meinem war es so daß ich mich fast schon an keiner Ampel mehr halten traute weil ich die ganze Kreuzung dann immer zugenebelt habe. Ein kundiger Bekannten hat dann das besagte Gestänge etwas justiert und gut wars - der Motor lief dann 2 Jahre völlig qualmfrei.