Ausgangssituation:
Am G waren 265/70R16 BFG AT montiert.
Lenkungsdämpfer, Federn und Stoßdämpfer neu.
Nun der Wechsel auf 285/75R16 Cooper Discoverer STT.
Wie in einem anderen Beitrag schon geschrieben, schlitzte ich mir letzten Herbst einen AT seitlich auf. Es gab zwar keinen Luftverlust, aber es ist einfach ärgerlich. Weder mit BFG MT (mit viel Geländefahrten) und General Grabber MT habe ich mir einen Reifen aufgeschlitzt und das obwohl die Grabber als besonders empfindlich gelten.
Also entschied ich mich wieder für einen MT. Die BFG waren schon klasse, aber das modernere (und wohl bessere) Design der Goodyear Wrangler MT gefiehl mir einfach. Irgendwann entdeckte ich den neuen Cooper MT. Design ähnlich dem Goodyear. Das ist er dachte ich mir und da viele von den Cooper Winterreifen schwärmen und ein Freund mir schon mehrmals die alten Cooper MT ans Herz legte, schlug ich zu.
Tja, leider hatte ich da nicht mit der Servicewüste von reifentiefpreis gerechnet ...
- per Vorkasse bezahlt
- ca. 1 Woche später: Mail Geld wäre angekommen
- nach ein paar Tagen erdreistete ich mir nachzufragen, wo denn die Reifen bleiben: KEINE ANTWORT
- kurz darauf nächste Mail an reifendirekt.de Nun eine Antwort:
Sie hätten 3 Reifen am Lager. Der 4 wäre in GB im Container und würde nächste Woche eintreffen. Dann gehen sie raus.
- Pustekuchen, nach einer Woche nachgefragt: KEINE ANTWORT
- Nachgefragt: Immer noch nix
- Nochmal nachgefragt: Sie wären nicht dabei gewesen, könnten mir aber 2 vorab zusenden (wie? 2? es hieß doch, sie hätten 3??? na ja, wieder eine Unstimmigkeit)
- Cooper Deutschland angerufen: In den nächsten 8 Containern sind keine MTs in der Größe dabei. Ist reifentiefpreis nicht in der Lage bei Cooper anzurufen und zu fragen, was in den Containern ist? War eine schlechte Hinhaltetaktik von reifentiefpreis.
- nach insgesamt 6 Wochen das Geld zurück überwiesen bekommen und dies wieder erst auf erneute Nachfrage!
Resümee: Man wird immer mit "Sehr geehrte Damen und Herren" angeschrieben, unpersönliche Mails, die den Kunden nur hinhalten und keine verwehrtbare Information enthalten.
Ich persönlich kann www.reifentiefpreis.de nicht empfehlen!
Nun aber wieder zu den Reifen
Sie ließen sich leicht montieren und mußten nicht geschossen (oder mit Startpilot aufgepumt) werden. Ein leichter Druck auf die Lauffläche reichte um sie auf den 7,5J16 Serienfelgen aufzupumpen.
Es war je nach Innen- oder Außenseite zwischen 10 und 85 Gramm Blei nötig. Wir verwendeten diesmal Klebegewichte, da mir mehrmals im Gelände die normalen Gewichte an den G Alufelgen verschütt gingen.
Fahrverhalten Straße:
Im Vergleich zum BFG MT leiser.
Etwas mehr nachlaufen der 285 (im Gegensatz zu den 265ern) bei Spurrillen.
Sehr laufruhig und kein Schwimmen
(bin noch nicht über 100 km/h gefahren, deshalb gilt dies alles noch eingeschränkt)
In Kurven (trocken - ich warte auf den nächsten Regen) bisher sehr gutmütig.
Etwas weniger "gehoppel" beim ausrollen als der BFG MT (klar hat meiner Ansicht nach ja auch weniger Negativprofil und durch die in Laufrichtung gezogenen Profilblockspitzen ein besseres Rollverhalten)
Bremsverhalten wurde noch nicht getestet (Vollbremsung), aber im Vergleich zu den 265ern muß man etwas beherzter auf die Bremse treten. Liegt evtl. am höheren Gewicht der Reifen.
Bisher nur kurz im Gelände gewesen:
sie Graben gut
Wo ich mit den ATs die Mitteldiffsperre brauchte, wühlt er sich durch.
Im Schotter und auf losem Untergrund bietet er MT typisch viel Traktion. Eine Wiese stand mir momentan noch nicht zur Verfügung.
Wir vergleichen in den nächsten Tagen einen 110er mit BFG AT 255/85R16 und den G mit den Cooper STT in 285/75R16.
Dann gibts mehr Infos
Alles wurde mit 2,8 Bar gefahren.
Beim G muß der Lenkeinschlag korrigiert werden.
(Ein Ausführlicher Bericht wird dann auf der Berichteseite nach den ersten Geländetouren veröffentlicht.)

